MOTIVATION


Motivation - vom Wunsch zur Veränderung

Motivation ist ein zentraler Baustein jeder Veränderung.

Ohne Motivation gibt es keine Verhaltensänderung, keine klare Zieldefinition und kein Dranbleiben.

 

Sich mit der eigenen Motivation zu beschäftigen bedeutet, innezuhalten und hinzuschauen:

Was treibt mich wirklich an? Was hält mich zurück? Und warum bleiben manche Vorhaben – trotz guter Absichten – liegen?

 

Diese Fragen können entscheidend dafür sein, ob aus einem Wunsch ein tragfähiges Ziel wird.

Motivation bildet die Brücke zwischen dem, was wir uns wünschen, und dem, was tatsächlich möglich wird.

 

Auf dieser Seite findest Du häufig gestellte Fragen zum Thema Motivation – gesammelt aus meiner Arbeit.

Sie sollen Orientierung geben, Zusammenhänge verständlich machen und alltagstaugliche Impulse bieten.


Was hat mich motiviert, mich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen?

Mich hat lange interessiert, warum wir Menschen Dinge unterlassen, die uns eigentlich guttun würden.
Warum Wissen allein oft nicht ausreicht – und weshalb Veränderung manchmal stockt.

 

Im Studium an der Universität Hamburg hatte ich die Möglichkeit, im Bereich Motivationspsychologie bei Prof. Dr. Gabriele Oettingen zu lernen.
In dieser Zeit entstand auch die WOOP-Methode, die heute international Anwendung findet.

 

Meine Bachelorarbeit habe ich im Bereich der Motivationspsychologie geschrieben und zum Thema Mentale Kontrastierung zur Reduktion ungünstiger Gewohnheiten geforscht.
Diese Zeit war fachlich wie persönlich sehr prägend – und ist bis heute Grundlage meiner Arbeit.


Wie erklärt die Psychologie Motivation?

In der Psychologie beschreibt Motivation die Gesamtheit der Beweggründe für unser Handeln.
Diese können von innen kommen (intrinsisch) oder von außen angestoßen sein (extrinsisch).

 

Die Motivationspsychologie untersucht,

  • wie Ziele entstehen

  • wie stark sie verfolgt werden

  • und was Ausdauer und Umsetzung beeinflusst

Im Alltag zeigt sich Motivation oft ganz pragmatisch:
„Wenn ich mehr Motivation hätte, würde ich anfangen.“
Psychologisch betrachtet geht es jedoch weniger um mehr, sondern um Passung.


Was kannst Du konkret im Alltag tun, um Deine Motivation zu stärken?

Die WOOP-Methode ist ein strukturierter und wissenschaftlich fundierter Ansatz, um Wünsche realistisch in Ziele zu übersetzen:

  • W – Wish: Was wünsche ich mir wirklich?

  • O – Outcome: Was verändert sich, wenn ich es erreiche?

  • O – Obstacle: Was steht mir innerlich im Weg?

  • P – Plan: Wie gehe ich konkret damit um?

WOOP eignet sich für kleine wie große Ziele – kurz- oder langfristig.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die ehrliche Prüfung:
Ist dieses Ziel wirklich meines – oder stammt es eher aus Erwartungen von außen?

 

Ein hilfreicher Alltagstest:
Skaliere die Wichtigkeit Deines Ziels auf einer Skala von 0–10.
Liegt sie bei 7 oder höher, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass genug innere Energie vorhanden ist.

 

Auch kleine Belohnungen für erreichte Zwischenschritte können Motivation stärken – bewusst und wertschätzend.


Wie halte ich selbst meine Motivation aufrecht?

Ich arbeite selbst regelmäßig mit der WOOP-Methode.
Sie hilft mir, innere Hindernisse früh zu erkennen und ehrlich zu prüfen, ob ein Ziel wirklich zu mir passt.

 

Für mich steht am Anfang immer die Frage:
Kommt dieses Ziel aus meinem Inneren – und passt es zu meinen Werten und meiner aktuellen Lebensphase?

 

Wenn nicht, lasse ich es bewusst los.


Ein leiser Impuls zum Abschluss

Beginne Deinen Tag – wenn Du magst – mit einem kurzen Moment vor dem Spiegel.
Ein freundlicher Blick, ein Lächeln.
Manchmal reicht genau das, um innerlich einen anderen Ton zu setzen.