Entspannungsverfahren


„Die Gesundheit ist zwar nicht alles,  aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“  (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph)


Entspannungsverfahren zielen darauf ab physischen und psychischen Spannungszuständen vorzubeugen bzw. diese zu reduzieren. Sie setzen damit im Wesentlichen auf der Ebene des palliativ-regenerativen Stressmanagements an.

 

Der Nutzen von Entspannungstechniken ist vielfältig. Neben Erholung, Selbstberuhigung, Leistungssteigerung, Gedanken- und Gefühlskontrolle sind auch positive Effekte bei der Reduzierung von Schmerzen und Schlafstörungen nachgewiesen.

 

Körper und Psyche kommen zur Ruhe, können sich erholen und der Organismus findet zu seinem Rhythmus zurück. Auswirkungen von Stress und Belastungen werden besser abgefedert.


Gesundheitskurs: "PMR - Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson"


Die progressive Muskelrelaxation (fortschreitende Muskelentspannung) wurde von Edmund Jacobson Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA entwickelt. Es stellt heute das gebräuchlichste Entspannungsverfahren dar, das bei regelmäßiger Übung innerhalb weniger Wochen erlernbar ist.

 

Die Methode der PMR beruht auf der Technik des An- und Entspannens verschiedener Muskelgruppen. Es soll damit eine Wahrnehmung für die muskuläre Entspannung geschult werden. Da es sich um eine aktive Entspannungstechnik handelt, ist sie schnell erlernbar.

 

Ein weiterer zentraler Vorteil der PMR gegenüber anderen Entspannungsverfahren ist die gute Möglichkeit sie im Alltag einzusetzen. Die Wirksamkeit von PMR bei Schmerzen und Schlafstörungen konnte nachgewiesen werden. 


Gesundheitskurs: "AT - Autogenes Training"


Anfang des 20. Jahrhunderts hat der Berliner Psychiater Johann Heinrich Schultz das Autogene Training (AT) aus der Hypnose entwickelt.

 

Die Technik des AT beruht auf Autosuggestion. Im Gegensatz zur Hypnose, bei der Suggestionen von außen gegeben werden, erzeugt der Übende beim autogenen Training diese selbst. AT kann auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet werden.

Der Übende stellt sich vor wie unterschiedliche Körperteile schwer und warm werden, wie der Atem gleichmäßig fließt und wie das Herz ruhig und gleichmäßig schlägt.

 

Durch das Autogene Training ändert sich das vegetative Nervensystem in Richtung einer entspannten Grundlage, Anspannungs- und Erregungszustände werden reduziert.

Autogene Übungen sind eine sinnvolle Ergänzung zur muskulären Entspannung, z.B. durch PMR.


In den 8-Wochenkursen werden Sie Informationen zu Entspannung und Entspannungsreaktionen, wie auch zu Stressfaktoren und Stressreaktionen erhalten. Eine systematische Vorgehensweise führt Sie in die Methode der PMR und der AT ein.

Mit einem Übungshandout, das Sie von mir erhalten, können Sie den Transfer in den Alltag sicherstellen. 

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke mit! 

 

Bitte erfragen Sie aktuelle Termine über das Kontaktformular unter dem Stichwort: Entspannungstechnik (PMR oder AT).


Gut zu wissen:

Meine Gesundheitskurse sind als primärpräventive Maßnahmen nach § 20 SGB V anerkannt und werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen mit einer Kostenbeteiligung unterstützt. Erkundigen Sie sich bitte im Voraus bei Ihrer Krankenkasse.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter.